HTL-Broschüre

Hohe Temperaturen - Effiziente Lösungen

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Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL

Forschungsschwerpunkt des Fraunhofer-Zentrums für Hochtemperatur-Leichtbau HTL sind nachhaltige Wärmeprozesse. Die Nachhaltigkeit wird durch eine hohe Qualität sowie Energie- und Kosteneffizienz der Prozesse erreicht. Mit diesem Ziel entwickelt das HTL Materialien und Komponenten, Mess- und Simulationsverfahren für den Hochtemperatur-Einsatz. Wichtige Anwendungen liegen in der Wärme-, Antriebs- und Energietechnik.

Für Werkstoffhersteller werden die Parameter von Wärmebehandlungsverfahren mit systematischen Methoden optimiert (vgl. Ofenanwender). Gemeinsam mit den Herstellern von Hochtemperaturwerkstoffen werden neue Materialien entwickelt: Keramiken, Feuerfestwerkstoffe (vgl. Feuerfesthersteller), CMC, etc.. Für Hersteller von Thermoprozesstechnik werden Hochtemperaturkomponenten entworfen und als Prototypen gebaut, sowie ihr Einsatzverhalten geprüft (vgl. Ofenhersteller und -zulieferer). Für die Energie- und Antriebstechnik werden Komposite für den Einsatz in Gasturbinen entwickelt.

Das HTL ist in vier Arbeitsgruppen organisiert: Verbundwerkstoff-Technologie, Polymer-Keramik, Keramik und Metall-Keramik-Komposite. Hinzu kommen zwei Arbeitsteams: Simulation und Materialprüfung, sowie ein Anwendungszentrum für Textile Faser-Keramiken (vgl. Organigramm). Das Anwendungszentrum beruht auf einer Kooperation zwischen Fraunhofer und der Hochschule Hof. Das HTL hat an den drei Standorten Bayreuth, Würzburg und Münchberg derzeit etwa 100 Mitarbeiter. Es stehen über 2000 m2 hochwertige Labor- und Technikumsflächen mit modernster Geräteausstattung für Entwicklungsprojekte und F&E-Dienstleistungen zur Verfügung (vgl. Infrastruktur).

Am Fraunhofer-Zentrum HTL werden keramische und metallische Bauteile sowie Komposite in einer geschlossenen Prozesskette vom Bauteilentwurf über das Materialdesign bis zur Fertigung im Technikumsmaßstab und der Prüfung des Einsatzverhaltens entwickelt. Technologischer Schwerpunkt ist die Herstellung von Leichtbauteilen aus Ceramic Matrix Composites (vgl. CMC). Angefangen mit der Entwicklung von Keramikfasern und deren Beschichtung, über die textile Faserverarbeitung, den Matrixaufbau, die thermische Prozessierung (vgl. Schmelzinfiltration) und das Fügen (vgl. Fügeprozesse) bis hin zur Endbearbeitung wird die komplette Prozesskette am Fraunhofer-Zentrum HTL abgedeckt. Zusätzlich stehen auch Verfahren wie der 3D-Druck für die Herstellung von Metall- und Keramik-Bauteilen mit komplexen Geometrien zur Verfügung.

Zur Prüfung von Hochtemperaturmaterialien und zur Optimierung ihrer Herstellprozesse werden am HTL ThermoOptische Messöfen (TOM) entwickelt. Materialien und Bauteile können zudem mit unterschiedlichen zerstörungsfreien und mechanischen sowie thermischen Prüfverfahren charakterisiert werden.

Forschungsschwerpunkte Fraunhofer-Zentrum HTL

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung!

Besuchen Sie auch unsere Webseite www.htl-enertherm.eu

Das Fraunhofer-Zentrum HTL ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert.

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