Über uns

Das Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL gestaltet energieeffiziente Wärmeprozesse und trägt so zu einem nachhaltigen technologischen Fortschritt der Gesellschaft bei. Es entwickelt Hochtemperatur-Materialien, Hochtemperatur-Bauteile sowie Hochtemperatur-Messverfahren und optimiert damit Thermoprozesse. Das HTL arbeitet mit systematischen Methoden auf hohem wissenschaftlich/technischem Niveau. Primäres Ziel ist die Umsetzung seiner Entwicklungen in der Industrie.

Hohe Temperaturen - Effiziente Lösungen

Für Hersteller von Keramik- und Metallbauteilen werden die Parameter von Wärmebehandlungsverfahren optimiert (vgl. Ofenanwender). Gemeinsam mit den Herstellern von Hochtemperaturwerkstoffen werden neue Materialien entwickelt: Keramik und Pulvermetalle, Feuerfestwerkstoffe (vgl. Feuerfesthersteller), Ceramic Matrix Composites (CMC). Für Hersteller von Thermoprozesstechnik werden Hochtemperaturkomponenten entworfen und als Prototypen gebaut sowie ihr Einsatzverhalten geprüft (vgl. Ofenhersteller und -zulieferer). Für die Energie- und Antriebstechnik werden Komposite für den Einsatz in Gasturbinen entwickelt (CMC-Bauteile).

Das HTL ist in sieben Arbeitsgruppen organisiert (Organigramm). Hinzu kommt ein Anwendungszentrum für Textile Faser-Keramiken. Das HTL hat an den drei Standorten Bayreuth, Würzburg und Münchberg derzeit etwa 100 Mitarbeiter. Es stehen über 3700 m2 hochwertige Labor- und Technikumsflächen mit modernster Geräteausstattung für Entwicklungsprojekte und F&E-Dienstleistungen zur Verfügung (vgl. Infrastruktur).

Am Fraunhofer-Zentrum HTL werden keramische und metallische Bauteile sowie Komposite in einer geschlossenen Prozesskette vom Bauteildesign über das Materialdesign bis zur Fertigung im Technikumsmaßstab und der Prüfung des Einsatzverhaltens entwickelt. Technologischer Schwerpunkt ist die Herstellung von Leichtbauteilen aus Ceramic Matrix Composites (CMC). Angefangen mit der Entwicklung von Keramikfasern und deren Beschichtung über die textile Faserverarbeitung, den Matrixaufbau (CMC-Bauteile), die thermische Prozessierung (vgl. Schmelzinfiltration) und das Fügen bis hin zur Endbearbeitung wird die komplette Prozesskette am Fraunhofer-Zentrum HTL abgedeckt. Zusätzlich stehen auch Verfahren wie der 3D-Druck für die Herstellung von Metall- und Keramik-Bauteilen mit komplexen Geometrien zur Verfügung.

Zur Prüfung von Hochtemperaturmaterialien und zur Optimierung ihrer Herstellprozesse werden am HTL ThermoOptische Messöfen (TOM) entwickelt. Materialien und Bauteile können zudem mit unterschiedlichen zerstörungsfreien und mechanischen Prüfverfahren sowie mit thermischen Prüfverfahren charakterisiert werden.

 

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Infrastruktur

 

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