Aktuelles Förderprojekt

Advanced Design, Monitoring, Development and Validation of Novel High Performance Materials and Components (HIPERMAT)

Motivation

Wertschöpfungskette des Anwendungsfalls von HIPERMAT
Technisches Konzept für HIPERMAT

Die Prozess- und Anlagenindustrie ist eine der bedeutendsten Industrien in Europa. Sie umfasst 450.000 Unternehmen mit 1.600 Mrd. Euro Gesamtumsatz und 6,8 Mio. Beschäftigten. Um die EU-Ziele einer CO2-armen bzw. CO2-neutralen Wirtschaft zu erreichen, müssen Ansätze verfolgt werden, welche die gesamten Wertschöpfungsketten betrachten. An dieser Stelle setzt das Projekt HIPERMAT an: In einem ganzheitlichen Ansatz sollen neue Materialien und Fertigungsprozesse entwickelt werden, welche entlang der gewählten Wertschöpfungskette zu signifikanten Einsparungen von CO2 führen.

 

 

Zielsetzung

Eingang eines Durchlaufofens in der Stahlindustrie: Für den gezeigten Ofen werden Demonstratoren in HIPERMAT entwickelt und anwendungsnah getestet
© Fraunhofer-Zentrum HTL
Eingang eines Durchlaufofens in der Stahlindustrie: Für den gezeigten Ofen werden Demonstratoren in HIPERMAT entwickelt und anwendungsnah getestet

Das übergeordnete Ziel von HIPERMAT ist die Etablierung von CO2-armen Zukunftstechnologien durch die Entwicklung von umweltfreundlicheren Hochleistungsmaterialien und -komponenten entlang der kompletten Wertschöpfungskette. Signifikante CO2-Einsparungen sollen durch die Summe an verschiedenen Maßnahmen erzielt werden: Erhöhung der Lebensdauer von Komponenten, Verringerung des Bedarfs an Ersatzteilen, Reduktion von Produktionsausfällen, Design von energieeffizienteren Thermoprozessen für die Herstellung von Komponenten.

 

Lösungsweg

Ofenkomponenten mit deutlichen Spuren von Verschleiß
© Fraunhofer-Zentrum HTL
Ofenkomponenten mit deutlichen Spuren von Verschleiß

Der Ansatz von HIPERMAT umfasst folgende Kernpunkte:

  • Entwicklung von feuerfesten Stählen und Hochentropie-Legierungen unterstützt durch Computer-Simulationen
  • Neuartige Herstellverfahren für Materialien mit erhöhter Lebensdauer (z.B. Hydrosolification) sowie Entwicklung von Schutzschichten für Komponenten
  • Design, Herstellung und Test von Prototypen
  • Anwendungsnahe Tests von Materialien und Komponenten

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Projektdaten

Projektlaufzeit 01.11.2020 bis 31.10.2023
Förderung
Europäische Union - Horizont 2020
Fördersumme HTL 456.000 Euro

Projektpartner








 

 

Fraunhofer-Zentrum HTL
Azterlan
Ghi Hornos Industriales
Kungliga Tekniska Hoegskolan
Questek Europe AB
ESI Software Germany GmbH
SVÚM AS
Ampo, S. Coop
Fundació Eurecat
Asociacion Centro Tecnologico Ceit
Rina Consulting - Centro Sviluppo Materiali S.p.A.
Advanced Coatings & Construction Solutions scrl
Gestamp Louny s.r.o.
Calcom ESI SA
Projektkoordination Azterlan (Spanien)
Projektleitung am HTL Dr. Andreas Nöth