Sensorik und Ofenanalyse

Im Bereich der Thermoprozesstechnik ist es aufgrund der hohen Temperaturen, oftmals auch noch in Verbindung mit aggressiver Atmosphäre, eine besondere Herausforderung, zuverlässige Messdaten aus dem Ofeninneren zu bekommen. Umgekehrt sind es aber gerade die Ofenparameter wie die reale Temperatur am Erwärmungsgut, oder Zusammensetzung und Strömungsgeschwindigkeit der Ofenatmosphäre, die die Qualität des Thermoprozesses und der entstehenden Produkte bestimmen. Die entsprechende Hochtemperatur-Sensorik und die damit mögliche Ofenanalyse sind zudem von zentraler Bedeutung für die Entwicklung und Validierung digitaler Ofenmodelle und digitaler Ofenzwillinge. Am HTL wird eine ganze Reihe von Hochtemperatur-Sensoren entwickelt oder bereits für die mobile Ofenanalyse eingesetzt.

Weiterführende Informationen

Sensorik

Am HTL werden Sensoren für Industrieöfen und andere Thermoprozesse speziell für den Hochtemperatureinsatz entwickelt. Im Fokus steht dabei einerseits die Erfassung von Betriebsparametern in Industrieöfen wie Temperatur, Gaszusammensetzung oder Strömungsgeschwindigkeiten, die für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Ofenzwillinge benötigt werden.

Ofenanalyse

Industrielle Thermoprozessanlagen bieten häufig noch ein hohes Optimierungspotential in Bezug auf Kosten- und Energieeffizienz sowie die erzielte Produktqualität. Optimierungsansätze betreffen die Ofenisolation, Setzpläne, verwendete Brennhilfsmittel sowie die Temperaturzyklen und Ofenatmosphären - letztere hinsichtlich Zusammensetzung und Gasströmung.

Weitere Anwendungs- und Produktbereiche

Luft- und Raumfahrt

Energietechnik

Keramik